Testbericht: Heusinkveld MagShift – Überzeugt bei jedem Klick

Unter Wilco Verhaegh
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Ich habe eigentlich nie an der Heusinkveld MagShift. Seit ich ihn zum ersten Mal auf der Messe in die Hand genommen habe, ist er mir im Gedächtnis geblieben. In Chicago, Dortmund und Maastricht hat man in kurzer Zeit so viel Sim-Racing-Hardware in den Händen, dass viele Produkte schon nach fünf Minuten wieder vergessen sind. Dieses hier jedoch nicht.

Nicht, weil er am lautesten klickte oder sich am spektakulärsten anfühlte, sondern weil er funktional auf Anhieb stimmte. Robust, schnörkellos und mechanisch präzise genug, um aufzufallen, ohne sich aufzudrängen.

Dennoch ist ein guter Eindruck auf der Messe noch lange kein review. Erst zu Hause zeigt sich die wahre Leistung der Hardware. In meinem eigenen Setup, neben dem Heusinkveld Handbremse V2 Und nach wochenlangen Tests im Vergleich zu anderen leistungsstarken Schalthebeln wird deutlich, ob dieser erste Eindruck Bestand hat. In meinem Setup mit drei Monitoren verwende ich nach wie vor den Simagic Q1S Sequential Shifter, daher sind meine Ansprüche mittlerweile höher als nur “er klickt gut”.

Dat is de echte vraag in deze Heusinkveld MagShift review: blijft die eerste indruk overeind wanneer de nieuwigheid eraf is? Of is dit zo’n product dat op een beursvloer indruk maakt, maar thuis langzaam verdwijnt tussen andere goede hardware? De MagShift doet iets anders. Hij blijft terugkomen. Niet als de meest uitgesproken shifter of als de meest complexe, maar als een solide en betrouwbaar stuk hardware dat precies laat zien waarom less is more soms gewoon werkt.

Zusammenfassung: Heusinkveld MagShift Testbericht

De Heusinkveld MagShift is een robuuste sequential shifter met een gepatenteerd magnetisch schakelmechanisme, een stevige metalen constructie en een klik die vooral overtuigt door consistentie. Hij maakt geen indruk met theater, maar met controle, bouwkwaliteit en een heel logisch gevoel naast de Heusinkveld Handbrake V2.

  • Patentierter magnetischer Schaltmechanismus mit deutlich spürbarem Klicken
  • Einstellbare Schaltkraft von 4,5 bis 11 kg
  • Upshift, Downshift und Gesamtkraft separat einstellbar
  • Besonders überzeugend im Vergleich zum Heusinkveld Handbrake V2
  • Sinnvoll für Rallye, Rallycross, Drift, Tourenwagen und Oldtimer; weniger notwendig für Paddle-Autos

Meine Testumgebung

Heusinkveld hat mir den MagShift für review zugeschickt. Das hat jedoch keinen Einfluss auf meine Beurteilung. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, sage ich das auch. Gerade bei einer Marke mit einem so guten Ruf liegt die Messlatte höher, und ich übe gerne konstruktive Kritik.

Ich habe diesen Heusinkveld MagShift review gut acht Wochen lang auf meinem Sim Lab P1X Ultimate getestet, direkt neben der Heusinkveld Handbrake V2. Diese Kombination ist wichtig, denn gerade neben der Handbremse kommt der Charakter des MagShift besonders gut zur Geltung. Die gleiche robuste Optik, der gleiche funktionale Ansatz und die gleiche nüchterne Materialauswahl sorgen dafür, dass sich beide Produkte eher wie ein einziges Bedienelement anfühlen als wie zwei separate Zubehörteile. Meinen ausführlichen Testbericht zum review der Heusinkveld Handbrake V2 findest du hier: Heusinkveld Handbremse V2 review

Ich habe den MagShift vor allem in „Assetto Corsa Rally“ verwendet, wo die Kombination mit einer Handbremse sofort Sinn ergibt. Außerdem habe ich ihn bewusst in „Automobilista 2 Rallycross“ sowie mit klassischeren Rennwagen unter anderem in „Assetto Corsa EVO“ und „Automobilista 2“ getestet. Gerade bei älteren GTs, Tourenwagen und Klassikern, bei denen das manuelle Schalten zum Fahrzeug gehört, zeigt sich, ob ein guter sequenzieller Schalthebel wirklich einen Mehrwert bietet.

heusinkveld handbremse v2 review

Auch in iRacing und RaceRoom habe ich den MagShift getestet, um zu sehen, wie er sich außerhalb seines eigentlichen Einsatzbereichs schlägt. Ich fahre gerne abwechslungsreich: an einem Tag Rallye oder Klassiker, am nächsten Tag GTs, Prototypen oder moderne Autos mit Schaltwippen. Da möchte man wissen, ob ein Schalthebel vielseitig genug einsetzbar ist oder vor allem in einer bestimmten Nische glänzt.

Als Vergleichsgrundlage habe ich vor allem meine langjährigen Erfahrungen mit dem Simagic Q1S Sequential Shifter herangezogen, ergänzt durch kürzere Erfahrungen mit anderen High-End-Sequential-Shifters auf Messen und Veranstaltungen. Dies ist kein Laborvergleich, sondern eine praktische Einschätzung, die auf vielen verschiedenen Hardware-Erfahrungen basiert.

Unboxing: funktional und gut verpackt – genau so, wie man es von Heusinkveld erwartet

Das Auspacken des Heusinkveld MagShift ist typisch für Heusinkveld: ordentlich, funktional und sorgfältig. Erwarten Sie keine luxuriöse Verpackung, als würden Sie ein High-End-Lenkrad auspacken, sondern einen Karton, der vor allem deutlich macht, dass das Produkt sicher und vollständig ankommen soll. Das passt zum MagShift. Dies ist keine Hardware, deren Wert sich aus der Verpackung ergibt, sondern aus dem, was danach neben Ihrem Cockpit passiert.

Im Lieferumfang enthalten sind der MagShift selbst, das USB-Kabel, die U-förmige Halterung, das Befestigungsmaterial, Installationswerkzeuge und die Bedienungsanleitung. Damit hast du im Prinzip alles, was du brauchst, um den Shifter an einem Aluminium-Profilrahmen zu montieren und über USB an deinen PC anzuschließen.

“Sobald man den MagShift aus der Verpackung nimmt, versteht man sofort, worin der Wert liegt: in Stahl, Gewicht und Mechanik.”

Was mir beim Auspacken besonders aufgefallen ist, ist, wie unmittelbar die Materialauswahl wirkt. Die Metallplatten, die industrielle Verarbeitung und die kompakte Bauweise machen sofort deutlich, um was für ein Produkt es sich hier handelt. Keine glatte Oberfläche oder Kunststoffhülle, die versucht, die Mechanik zu verbergen, sondern ein robuster Schalthebel, der so aussieht, als sei er für den intensiven Gebrauch gedacht.

Die mitgelieferte Halterung „montagebeugel“ ist praktisch und stabil genug für Cockpits aus Aluminiumprofilen. Wenn du nur den MagShift montierst, ist die Installation recht übersichtlich. Wenn du ihn mit der Heusinkveld Handbrake V2 auf derselben Seite deines Cockpits kombinieren möchtest, solltest du dir im Voraus genau überlegen, wie es um Platz, Höhe und Erreichbarkeit steht. Der Lieferumfang enthält alles für den Schalthebel selbst, jedoch nicht für eine perfekt integrierte MagShift- und Handbrake-Anordnung.

Was ist in der Schachtel?

  • Heusinkveld MagShift
  • USB-Kabel
  • U-förmiger montag-Bügel
  • Mon1TP3Material
  • Installationswerkzeuge
  • Bedienungsanleitung / Schnellstart-Anleitung
Beste Wahl
Heusinkveld Magshift

Heusinkveld MagShift – Technische Daten

  • Art: Sequential-Schalthebel im GT-Stil
  • Schaltmechanismus: Patentiertes Magnetsystem
  • Schaltkraft: Einstellbar von 4,5 bis 11 kg
  • Einstellbarkeit: Gesamtkraft, Kraft beim Hochschalten und Kraft beim Herunterschalten separat einstellbar
  • Sensoren: Optoelektronisch
  • Software: Heusinkveld SmartControl und SmartControl Live
  • Ergebnisse: Bis zu 10 benutzerdefinierte Ausgänge über Shifter und Tasten
  • Knöpfe: 3 integrierte Tasten
  • Material: Pulverbeschichteter Edelstahl
  • Gewicht: 2,42 kg
  • Abmessungen der Basis: 370 × 130 × 72 mm
  • Höhe im eingebauten Zustand: 362 bis 377 mm, je nach Position des montag
  • Montage: Mitgelieferte U-förmige Halterung montage
  • Kompatibilität: PC, Windows 10 oder neuer
  • Verbindung: USB
  • Bürgschaft: 2 Jahre
  • Preis: 329 € zzgl. MwSt. / 399 € inkl. MwSt.

De specificaties zijn sterk, maar bij een shifter zeggen ze niet alles. Daarom draait de MagShift uiteindelijk om één vraag: vertaalt die techniek zich naar een shifter die in de praktijk natuurlijk voelt? In mijn geval is het antwoord ja. Niet omdat iedere specificatie afzonderlijk indrukwekkend is, maar omdat het totaalgevoel klopt. De instelbare kracht geeft je ruimte om de shifter af te stemmen op verschillende disciplines. De metalen constructie geeft vertrouwen. De contactloze detectie voelt als een logische keuze voor duurzaamheid. En de compacte basis maakt montage relatief overzichtelijk, zolang je rig stevig genoeg is natuurlijk 😉

Der Preis verleiht dieser Einschätzung allerdings mehr Gewicht. Mit 399 € inklusive Mehrwertsteuer gehört der MagShift eindeutig zum Premium-Segment. Dies ist kein Zubehör, das man kauft, weil man “mal etwas mit sequenzieller Schaltung ausprobieren möchte”. Es handelt sich um ein bewusstes Upgrade für Sim-Racer, die oft genug mit Autos fahren, bei denen ein sequenzieller Schalthebel wirklich Teil des Erlebnisses ist. 

Eine ereignisreiche Markteinführung: Warum der Kontext eine Rolle spielt

Der MagShift hatte keinen ganz reibungslosen Start. Zum Zeitpunkt der Markteinführung gab es Berichte, dass die ersten Exemplare weniger Schaltkraft und einen weniger deutlichen Klicksound aufwiesen als erwartet. Heusinkveld hat diese erste Produktionscharge daraufhin nicht einfach so durchlaufen lassen, sondern das Produkt noch einmal unter die Lupe genommen und die endgültige Version optimiert.

Das ist ein relevanter Kontext. Nicht, weil sich jeder review weiterhin mit dem Start befassen muss, sondern weil der MagShift dadurch etwas beweisen musste. Nicht nur, dass die Idee gut war, sondern auch, dass Heusinkveld seinen eigenen Standard nach wie vor erfüllt.

“Nach einem durchwachsenen Start musste der MagShift nicht beweisen, dass die Idee gut war, sondern dass Heusinkveld nach wie vor seinen eigenen Standard erfüllt.”

Meiner eigenen Erfahrung nach wirkt das Produkt nicht so, als wäre es noch auf der Suche nach seiner Identität. Der MagShift, den ich getestet habe, macht einen ausgereiften Eindruck. Nüchtern, solide und zuverlässig. Eine Premium-Marke darf Fehler machen, solange sie diese Fehler ernst nimmt und das Endprodukt anschließend überzeugt. In dieser Version tut der MagShift genau das.

Erster Eindruck: industriell, robust und genau mein Geschmack, was Hardware angeht

Was mich am MagShift sofort anspricht, ist sein Erscheinungsbild. Dies ist kein Schalthebel, der mit glänzenden Abdeckungen, futuristischen Linien oder überflüssigen optischen Details beeindrucken will. Er sieht aus wie funktionale Sim-Racing-Hardware. Robuster Stahl, sichtbare Platten, ein kompakter Sockel und eine industrielle Verarbeitung, die vor allem Vertrauen vermittelt. Das klingt vielleicht etwas trocken, aber genau das ist es, was ich liebe.

Diese robusten Metallplatten strahlen etwas Authentisches aus. Der MagShift versucht nicht, seine Mechanik hinter einem glatten Design zu verbergen. Er zeigt vielmehr, dass er dafür gebaut ist, benutzt zu werden. Das passt zu einem sequenziellen Schalthebel. Das ist Hardware, an der man zieht, gegen die man drückt und mit der man manchmal härter umgeht, als man ursprünglich vorhatte.

Der MagShift versucht auch nicht, unnötig hochwertig zu wirken. Kein Carbon-Look, kein RGB, kein Design, das den Anschein erweckt, als handele es sich um ein futuristisches Raumschiffteil. Einfach solider Stahl, eine klare Form und ein Design, das vor allem sagt: Zieh ruhig daran, ich halte das aus.

“Der MagShift versucht nicht, durch Auffälligkeit zu bestechen. Er besticht dadurch, dass man sieht, dass er für den praktischen Einsatz gebaut wurde.”

Die Proportionen stimmen gut. Die Basis ist kompakt genug, um nicht unnötig viel Platz einzunehmen, aber schwer und stabil genug, um einen soliden Eindruck zu vermitteln. Der Hebel sitzt in einer angenehmen Höhe, ohne dabei sperrig zu wirken. Die drei Tasten an der Basis sind dezent integriert und überladen das Design nicht mehr als nötig.

Neben einem robusten Cockpit wie dem Sim Lab P1X Ultimate wirkt der MagShift so, als gehöre er genau dorthin. Nicht als nachträglich hinzugefügtes Zubehör, sondern als fester Bestandteil des Fahrerplatzes. Wer auf klar integrierte, minimalistische Hardware steht, muss sich vielleicht erst einmal an diese sichtbare industrielle Konstruktion gewöhnen. Für mich liegt genau darin der Reiz.

Heusinkveld Magshift review

Montage und Integration: ein starkes Produkt, doch Heusinkveld lässt hier Potenzial ungenutzt

An sich lässt sich der Heusinkveld MagShift problemlos montieren. Die mitgelieferte U-förmige Halterung passt gut zu Cockpits mit Aluminiumprofilen und bietet eine ausreichende Basis, um den Schalthebel fest zu befestigen. Wenn Sie nur den MagShift verwenden, ist die Montage recht übersichtlich. Sie befestigen ihn, suchen die richtige Position und können danach relativ schnell weitermachen.

Dennoch merkt man beim präzisen Positionieren, dass noch etwas Spielraum bleibt. Das mag vielleicht wie eine Kleinigkeit klingen, aber bei einem sequenziellen Schalthebel spielt die Position eine große Rolle. Ein Schalthebel, der etwas zu weit vorne, zu hoch oder in einem unnatürlichen Winkel steht, lenkt ständig die Aufmerksamkeit auf sich. Genau das willst du ja nicht. Ein guter Schalthebel muss nach dem Einbau aus dem Kopf verschwinden, sodass nur noch die Bewegung selbst übrig bleibt.

An meinem Sim Lab P1X Ultimate habe ich den MagShift schließlich richtig positioniert, aber dafür war schon etwas Kreativität nötig. Der Schalthebel sitzt nun fest, der Winkel fühlt sich stimmig an und die Bewegung passt gut zu meiner Sitzposition. Sobald alles montiert ist, funktioniert es so, wie man es sich erhofft: Man greift ohne nachzudenken nach dem Schalthebel und die Bedienung fühlt sich natürlich an. Nur hat es etwas länger gedauert, bis ich so weit war, als ich es bei Hardware dieses Niveaus erwartet hätte.

Die eigentliche Herausforderung beginnt, wenn man den MagShift mit der Heusinkveld Handbrake V2 auf derselben Seite des Cockpits kombiniert. Und um ehrlich zu sein: Genau so möchten viele Sim-Racer diese Produkte nutzen. Rallye, Rallycross und Drift verlangen geradezu nach dieser Kombination. Schalthebel und Handbremse nebeneinander, in Reichweite, fest montiert und ohne dass sie sich gegenseitig im Weg sind.

Beide Produkte verfügen über ihre eigene Befestigungslösung, aber man hat nicht den Eindruck, dass sie gemeinsam als ein einziger montagecluster konzipiert wurden. Man muss sich selbst Gedanken über Platz, Höhe, Erreichbarkeit und Stabilität machen. Mir persönlich macht das nichts aus, denn ich finde es sogar spannend, mein Cockpit so präzise wie möglich zusammenzustellen. Aber bei zwei Produkten aus demselben Ökosystem erwartet man eigentlich eine logischere Kombinationslösung.

“Die Kombination mit dem Handbrake V2 ist phänomenal, sobald alles fertig ist, aber der Weg dorthin sollte sich weniger wie ein kleines Cockpit-Projekt anfühlen.”

Das macht die Halterung nicht schlecht. Für den MagShift allein funktioniert sie einwandfrei. In Kombination mit der Handbrake V2 reicht sie jedoch nicht ganz aus, um das Set vollständig nach deinen Wünschen anzupassen. Gerade weil die Hardware an sich so gut zusammenpasst, fühlt sich das wie eine verpasste Chance an.

Das Schaltgefühl: fest und deutlich

Bei einem sequenziellen Schalthebel dreht sich alles um den Klick. Es geht um diesen einen Moment, in dem man den Hebel bewegt und mit der Hand spürt: Der Gangwechsel ist vollzogen. Darin unterscheidet sich ein guter Schalthebel von einem Eingabegerät.

Der MagShift macht das hervorragend. Der magnetische Mechanismus erzeugt einen kurzen, deutlichen und wiederholbaren Klick. Nicht übermäßig schwer und auch nicht künstlich-mechanisch. Vor allem Letzteres finde ich wichtig. Manche Schalthebel versuchen, sich realistisch anzufühlen, indem sie vor allem viel Widerstand bieten. Der MagShift fühlt sich realistisch an, weil der Widerstand logisch aufgebaut ist.

Man spürt den Anfang, den Punkt, an dem der Schaltvorgang einsetzt, und danach einen deutlichen Abschluss der Bewegung. Das schafft Vertrauen. Nicht nur bei einem einzelnen Schaltvorgang, sondern gerade bei schnellen, aufeinanderfolgenden Schaltvorgängen.

Die maximale Einstellung von 11 kg ist beeindruckend, aber ich finde nicht, dass dies automatisch die beste Einstellung ist. Bei maximaler Kraft fühlt sich der MagShift wunderbar physisch an, vor allem bei kurzen Sessions oder Rallyestages, bei denen man genau dieses raue, mechanische Gefühl sucht. Bei längeren Fahrten kann es jedoch zu aufdringlich werden. Dann fordert der Schalthebel zu viel Aufmerksamkeit. Für mich liegt die beste Einstellung etwas niedriger: fest genug, um sich authentisch anzufühlen, aber nicht so schwer, dass sich jeder Gangwechsel so anfühlt, als wolle man etwas beweisen.

“Die stärkste Einstellung beeindruckt zwar, aber die beste Einstellung ist die, die man auch nach einer Stunde Fahrt noch als natürlich empfindet.”

Das Tolle daran ist, dass man diese Balance selbst finden kann. Man kann „Overall Force“, „Upshift“ und „Downshift“ separat einstellen. Bei Rallye und Rallycross fand ich es sinnvoll, den „Downshift“ etwas schwerer einzustellen als den „Upshift“. Das Herunterschalten fühlt sich dann mechanischer und bewusster an, während das Hochschalten schnell genug bleibt, um den Rhythmus nicht zu unterbrechen. Für den GT-Einsatz oder längere Stints würde ich die Einstellung hingegen etwas neutraler und leichter wählen.

Was am MagShift besonders gut ist: Er wird mit der Zeit nicht ermüdend. Man spürt zwar weiterhin das Klicken, beschäftigt sich aber nicht bewusst damit. Diese Balance fühlt sich gut an.

Im Rallyesport, Rallycross und bei Oldtimer-Rennen ist der MagShift genau am richtigen Platz

Bei „Assetto Corsa Rally“ und „Rallycross“ in „Automobilista 2“ habe ich sofort gemerkt, warum das MagShift so gut funktioniert. Vor allem bei schnellen Haarnadelkurven und kurzen technischen Abschnitten wird das Schalten Teil eines festen Rhythmus. Bremsen, zurückschalten, die Handbremse betätigen, das Auto ins Schleudern bringen und sofort wieder Gas geben.

Bei einem leichteren oder weniger deutlich spürbaren Schalthebel hat man manchmal das Gefühl, als würde man einzelne Befehle abfeuern. Mit dem MagShift wird es viel mehr zu einer natürlichen Abfolge. Man denkt gar nicht mehr darüber nach. Die Hand weiß einfach, was sie tun muss.

Rallyefahren in einem Simulator bleibt immer ein Kompromiss. Man vermisst die echten G-Kräfte, die Stöße durch die Karosserie und das physische Risiko eines echten stage. Aber gute Hardware kann diese Lücke durchaus verringern. Ein solider sequenzieller Schalthebel und eine gute Handbremse geben deinen Händen etwas zu tun, das den Anforderungen des Autos entspricht. Dadurch fühlt es sich weniger so an, als würdest du nur Eingaben vornehmen, sondern eher so, als würdest du das Auto physisch in Bewegung setzen.

In „Automobilista 2 Rallycross“ kommt das noch intensiver rüber. Dort ist alles schneller, kürzer und brutaler. Die Autos erfordern schnelle Korrekturen, kurze Gangwechsel und direkte Reaktionen. Gerade dann will man nicht zweifeln, ob ein Gangwechsel richtig registriert wurde oder ob sich der Schalthebel vielleicht etwas zu leicht anfühlt. Der MagShift bleibt dabei ganz gelassen. Der Klick ist deutlich spürbar, das Gerät bleibt stabil und schnelle, aufeinanderfolgende Gangwechsel fühlen sich nicht unruhig an.

Maar eerlijk: de MagShift is niet alleen leuk in rally of rallycross. In een oudere GT1 of klassieke raceauto komt hij ook geweldig tot zijn recht. Zeker in VR met mijn Pimax Crystal Super, in combinatie met het 3DOF motion systeem van Vero-Motion, wordt dat echt fenomenaal. Dan valt alles samen: beeld, beweging, force feedback, shifter, handrem en het gevoel dat je niet zomaar een moderne raceauto met paddles bestuurt, maar echt met een oudere machine aan het werk bent.

Genau solche Momente sind der Grund, warum mir diese Art von Hardware so gut gefällt. Man sitzt in der VR, das Rig bewegt sich unter einem, man hört, wie der Motor läuft, die rechte Hand greift automatisch nach dem Schalthebel – und plötzlich passt einfach alles. Dann sitze ich buchstäblich mit einem Lächeln hinter dem Lenkrad. Und ehrlich gesagt lässt sich das Lächeln kaum wieder loswerden.

Was mir besonders in Erinnerung bleibt, ist, dass man beim MagShift nie das Gefühl hat, ihn schonen zu müssen. Manche Hardware fühlt sich zwar hochwertig an, wirkt aber gleichzeitig auch ein wenig zerbrechlich. Nicht so der MagShift. Er lädt geradezu dazu ein, benutzt zu werden – intensiv, oft und ohne Rücksicht. Genau so, wie sich ein sequenzieller Schalter anfühlen sollte.

Erst zusammen mit der Heusinkveld Handbrake V2 ergibt das Bild wirklich Sinn

Die Kombination mit der Heusinkveld Handbrake V2 ist für mich einer der Hauptgründe, warum das MagShift so gut funktioniert. Für sich genommen sind es bereits starke Produkte, aber zusammen ergibt das Ganze viel mehr Sinn. Nicht wie ein Schalthebel und eine Handbremse, die zufällig nebeneinander stehen, sondern wie eine einzige robuste Bedienkonsole neben deinem Sitz.

Sie sprechen dieselbe Sprache: robuster Stahl, sichtbare Mechanik, kein Schnickschnack und vor allem dafür gebaut, genutzt zu werden. Das mag vielleicht wie eine Kleinigkeit klingen, aber in einem Cockpit macht das wirklich einen Unterschied. Viele Setups sind letztendlich eine Mischung aus verschiedenen Marken, Materialien und Designentscheidungen. Das ist nicht schlimm, so baue ich meine Setups auch auf. Aber manchmal wirkt ein Cockpit dadurch wie eine Ansammlung einzelner Teile. Bei MagShift und Handbrake V2 habe ich dieses Gefühl überhaupt nicht.

Im Rallye- und Drift-Sport kommt diese Kombination am stärksten zum Tragen. Deine rechte Hand hat zwei klare Aufgaben: Schalten und die Handbremse betätigen. Und nach ein paar Runden denkst du eigentlich gar nicht mehr darüber nach. Du bremst, schaltest zurück, ziehst die Handbremse, lässt das Auto ins Schleudern geraten und gibst wieder Gas. Alles befindet sich genau dort, wo man es erwartet. Alles fühlt sich vertraut an. Das sorgt für eine ruhigere Bedienung – nicht, weil man weniger tut, sondern weil die Hardware den eigenen Rhythmus nicht stört.

“Der MagShift und Heusinkveld Handbremse Sie wirken nicht wie zwei separate Accessoires. Sie wirken wie eine Einheit. Eine Erweiterung und ein physisches Bindeglied zwischen der virtuellen und der realen Welt.”

Was ich besonders gut finde, ist, dass der MagShift neben dem Handbrake V2 mehr Kontext erhält. Als eigenständiger Schalthebel ist er schon gut, aber zusammen wird deutlicher, warum diese Hardware so gut zu Rallye, Drift, Rallycross und klassischen Rennwagen passt. Er wird Teil des Fahrerlebnisses. Man denkt nicht mehr: Jetzt benutze ich den Schalthebel und danach die Handbremse. Man fährt einfach. Die Hand findet ganz von selbst die richtige Bedienung.

Darin liegt für mich der Wert von Premium-Hardware. Nicht in mehr Tasten, mehr Funktionen oder mehr äußerem Glanz, sondern in dem Moment, in dem sich alles so vertraut anfühlt, dass es zur Selbstverständlichkeit wird. Der montage könnte meiner Meinung nach noch intelligenter sein, aber sobald alles eingerichtet ist, fühlt sich diese Kombination unglaublich gut an.

Design: industriell, schlicht und gerade noch rau genug

Das Design des Heusinkveld MagShift ist vielleicht einer der Gründe, warum er mir so gut gefällt. Dies ist kein Schalthebel, der mit einem glatten Gehäuse, dezenten Rundungen oder einer Art Premium-Lifestyle-Optik zu überzeugen versucht. Der MagShift sieht aus wie Hardware. Einfach nur Hardware. Metallplatten, sichtbare Konstruktion, ein robuster Hebel und eine Basis, die vor allem funktional wirkt.

Und das meine ich positiv. Das Design hat etwas Ehrliches an sich. Man sieht sofort, wofür das Produkt gedacht ist. Nicht, um hübsch auf einem Schreibtisch zu stehen, nicht, um hinter einer Abdeckung zu verschwinden, sondern um neben dem Cockpit eingesetzt zu werden. Hart, oft und ohne umständliche Vorsichtsmaßnahmen. Die Metallkonstruktion verleiht ihm einen rauen, industriellen Look, der perfekt zu dieser Art von Produkt passt. Ein sequenzieller Schalthebel darf meiner Meinung nach ruhig ein bisschen mechanisch aussehen. Mehr noch: Das gehört einfach dazu.

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass Heusinkveld den MagShift nicht unnötig verziert hat. Kein überflüssiger Carbon-Look, kein RGB, kein Design, das so tut, als wäre dies ein futuristisches Raumschiffteil. Einfach robuster Stahl, eine klare Form und ein Design, das vor allem sagt: Zieh ruhig daran, ich halte das aus. Das passt auch gut zum Rest des Heusinkveld-Ökosystems. Stell ihn neben die Handbrake V2, und du verstehst sofort, warum diese Kombination so gut harmoniert. Sie teilen dieselbe schnörkellose Designphilosophie.

Der MagShift ist daher nicht unbedingt im klassischen Sinne “schön”. Er ist nicht so elegant oder raffiniert, wie es manche High-End-Lenker sein können. Aber er hat Charakter. Und in meinem Setup finde ich das viel wichtiger. Gerade neben einem robusten Cockpit wie dem Sim Lab P1X Ultimate fühlt sich der MagShift so an, als gehöre er genau dorthin. Nicht als nachträglich hinzugefügtes Zubehör, sondern als fester Bestandteil des Fahrerplatzes.

Auch die Proportionen stimmen gut. Der Sockel ist kompakt genug, um nicht unnötig viel Platz einzunehmen, aber schwer und stabil genug, um einen soliden Eindruck zu vermitteln. Der Hebel sitzt schön hoch, ohne dabei klobig zu wirken. Die drei Tasten an der Basis sind dezent integriert und überladen das Design nicht mehr als nötig. Das ist geschickt gemacht, denn solche Ergänzungen können schnell den Eindruck erwecken, als hätte jemand in letzter Minute noch ein paar zusätzliche Funktionen unterbringen müssen. Hier ist das nicht der Fall. Sie sind logisch angeordnet, fast schon zurückhaltend.

Meiner Meinung nach ist genau das das Besondere am MagShift: Er versucht nicht, mehr zu sein, als er ist. Und dadurch wirkt er gerade umso überzeugender. Der MagShift ist kein Ausstellungsstück, sondern ein Stück funktionaler Sim-Racing-Hardware. Und ehrlich gesagt finde ich das viel attraktiver als einen Schalthebel, der vor allem versucht, schön auszusehen.

“Fast vierhundert Euro für einen Klick klingt lächerlich. Bis sich dieser Klick hundert Mal hintereinander genau richtig anfühlt.”

Wenn du auf elegant integrierte, minimalistische Hardware stehst, musst du dich vielleicht erst einmal an diese sichtbare industrielle Bauweise gewöhnen. Aber für mich macht genau das den Charme aus. Der MagShift hat etwas Greifbares an sich. Man sieht den Stahl, spürt das Gewicht und merkt, dass die Form vor allem der Funktion entspringt. Das macht ihn authentisch. Und in einem Sim-Racing-Markt, in dem immer mehr Produkte versuchen, premium zu wirken, finde ich Hardware, die es einfach wagt, funktional zu sein, erfrischend.

Die drei Knöpfe: ein kleines Detail, aber praktisch

Die drei Tasten am MagShift sind nicht der Grund, warum man diesen Schalthebel kauft. Niemand legt fast vierhundert Euro bereit und denkt: “Endlich, drei Tasten.” Das wäre ziemlich besorgniserregend. Aber um ehrlich zu sein: Nach ein paar Fahrten fand ich sie viel praktischer, als ich vorher erwartet hatte. Zunächst sah ich sie vor allem als nettes Extra an. Schön, dass sie da sind, aber wahrscheinlich etwas, das ich kaum nutzen würde. Das stellte sich dann als nicht ganz richtig heraus.

Sie befinden sich nämlich genau an der logischen Stelle. Tief am Lenkradansatz, nah an der Hand, aber beim Schalten nicht störend im Weg. Dadurch nutzt man sie ganz automatisch für Funktionen, die man nicht ständig benötigt, auf die man aber schnell zugreifen möchte. Man denke dabei an den Leerlauf, die Kameraansicht oder eine Reset-/Abschleppfunktion. Gerade bei Rallyes, Tourenwagen oder klassischeren Fahrzeugen, bei denen man nicht immer ein modernes Lenkrad voller Tasten hat, ist das überraschend praktisch.

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass Heusinkveld nicht versucht hat, daraus eine halbherzige Button-Box zu machen. Der MagShift bleibt einfach ein Schalthebel. Aber er bringt tatsächlich etwas Positives mit sich. Keine zusätzliche Bedienebene, die das Design unruhig macht und stört, sondern einfach drei Tasten, die logisch und praktisch angeordnet sind.

Man kauft den MagShift wegen des Schaltgefühls und nicht wegen der Tasten. Aber wenn sie nun einmal da sind, ist es schön, dass sie sich nicht wie ein Häkchen auf der Feature-Liste anfühlen. Sie sind einfach nützlich. Und genau das passt eigentlich perfekt zu diesem Schalthebel: nüchtern, funktional und cleverer, als er auf den ersten Blick wirkt.

SmartControl: funktional stark, optisch weniger überzeugend

Heusinkveld SmartControl erfüllt seinen Zweck. Man kann MagShift konfigurieren, Ausgänge einstellen und Profile verwenden. Vor allem, wenn man auch Heusinkveld-Pedale oder die Handbrake V2 besitzt, ist es praktisch, dass alles zum selben Ökosystem gehört. In der Praxis funktioniert das einfach gut. Für Rallyes habe ich ein strafferes Profil mit einer etwas stärkeren Herunterschaltung verwendet, während ich für GT-Rennen eher eine leichtere und neutralere Einstellung wählen würde. Auch die drei Tasten lassen sich praktisch für Funktionen wie Neutral, Zündung, Beleuchtung, Reset oder Pit-Limiter belegen.

Dennoch wirkt SmartControl weniger hochwertig als die Hardware selbst. Die Software ist zwar funktional, sieht aber etwas nüchtern und veraltet aus. Das ist zwar nicht frustrierend, aber bei Hardware dieses Niveaus doch ein wenig schade. Ein paar Voreinstellungen für Rallye, GT, Tourenwagen oder längere Sessions würden schon viel helfen. Nicht, weil man die Einstellungen nicht selbst vornehmen könnte, sondern weil ein guter Ausgangspunkt die Konfiguration einfach schneller und zugänglicher macht.

Ist der MagShift seinen Preis wert?

Mit einem Preis von 399 € ist der Heusinkveld MagShift kein billiger Schalthebel. Darüber brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Fast vierhundert Euro für einen Schalthebel, der vorwärts und rückwärts klickt, klingt auf dem Papier ziemlich gewagt. Vor allem, wenn man hauptsächlich mit Schaltwippen fährt und dieser Schalthebel vielleicht öfter einfach nur neben dem Rig steht, als dass man ihn tatsächlich benutzt.

Aber genau das ist der Punkt: Der Wert des MagShift hängt ganz davon ab, wie oft man ihn nutzt. Fährst du regelmäßig Rallye, Rallycross, Drift, Tourenwagen oder Oldtimer, sieht die Sache ganz anders aus. Dann ist es kein teures Extra mehr, sondern ein fester Bestandteil deiner Fahrweise. Deine rechte Hand kommt wieder zum Einsatz. Das Schalten wird zu einer körperlichen Handlung. Und plötzlich erscheint der Preis viel logischer.

“De Heusinkveld MagShift is een robuuste, betrouwbare en functioneel kloppende sequential shifter die vooral naast de Handbrake V2 laat zien waarom less is more soms precies genoeg is.”

Ich würde es allerdings nicht als erstes großes Upgrade kaufen. Wenn sich dein Rig noch so verhält, als hätte es Angst vor Load-Cell-Pedalen, fang dort an. Wenn deine Pedale noch nicht gut sind, kauf dir zuerst bessere Pedale. Wenn deine Sitzposition nicht stimmt, bring das zuerst in Ordnung. Der MagShift ist kein Fundament für dein Setup, sondern eine Verfeinerung eines bereits gut funktionierenden Setups.

Der Wert liegt auch nicht in einer einzigen spektakulären Funktion. Nicht in den drei Tasten, der Software oder dem magnetischen Klick. Er liegt im Gesamtpaket: der robusten Metallkonstruktion, dem direkten Schaltvorgang, der einstellbaren Kraft, der zuverlässigen Erfassung und vor allem dem Gefühl, dass dieses Teil einfach stimmt. Vor allem in Kombination mit der Heusinkveld Handbrake V2 ergibt sich ein sehr überzeugendes Gesamtbild. Wenn du häufig einen sequenziellen Schalthebel verwendest, ist der Heusinkveld MagShift seinen Preis mehr als wert. Wenn du ihn nur gelegentlich benutzt, ist er vor allem eine sehr schöne Möglichkeit, dir einzureden, dass dein Setup “fast fertig” is. En we weten allebei dat dat toch nooit gebeurt 😉

Wo liegt das Problem?

Der MagShift ist (eisen-)stark, aber nicht fehlerfrei. Der größte Nachteil liegt für mich nicht im Fahrverhalten, sondern in der Kombination aus montage und der Heusinkveld Handbrake V2. Sobald alles richtig eingestellt ist, ist diese Kombination fantastisch! Aber bevor alles fertig ist, muss man doch erst einmal ein bisschen tüfteln. Und zwar nicht auf die angenehme Art, bei der man sich sagt: “Ich baue mein Cockpit ganz in Ruhe zusammen”, sondern eher auf die Art: “Warum passt das nicht ganz so logisch, wie ich es mir erhofft hatte?”.

Beide Produkte wirken funktional und optisch so, als gehörten sie zusammen. Genau deshalb erwartet man eigentlich auch, dass Heusinkveld in dieser Hinsicht noch einen Schritt weitergeht. Eine elegante kombinierte Befestigungslösung wäre hier wirklich sinnvoll. Nicht als überflüssiger Luxus, sondern als Zubehör, bei dem man denkt: Ja, natürlich gibt es so etwas. Momentan muss man selbst etwas kreativer sein. Mir persönlich macht das nichts aus, denn ich liebe es, mein Cockpit ganz nach meinen Vorstellungen einzurichten. Aber bei Hardware auf diesem Niveau dürfte der Weg zur perfekten Position ruhig etwas weniger umständlich sein.

Lesen Sie auch: Heusinkveld Handbrake V2 Testbericht

Wenn Sie den MagShift für Rallye, Rallycross oder Drift nutzen, ist die Kombination mit der Heusinkveld-Handbremse V2 vielleicht die sinnvollste Wahl. Beide Produkte wirken, als wären sie füreinander geschaffen: robust, mechanisch und ohne unnötigen Schnickschnack.
Bewertung
5

SmartControl ist der zweite Punkt. Die Software erfüllt ihren Zweck, wirkt aber nicht ganz so hochwertig wie die Hardware selbst. Sie funktioniert, man kann alles einstellen und kommt funktional gut damit zurecht. Aber optisch und hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit wirkt das Ganze etwas veraltet. Nicht dramatisch, aber ein bisschen so, als wäre die Hardware in einer modernen Werkstatt hergestellt worden und die Software stamme noch gerade so aus einem etwas älteren Werkzeugkasten.

Der Preis bleibt ebenfalls ein Punkt, aber vor allem, weil der MagShift so speziell ist. Einen teuren Schalthebel, den man oft benutzt, kann ich durchaus rechtfertigen. Ein teurer Schalthebel, den man nur einmal im Monat anfasst, weil man ansonsten hauptsächlich mit den Schaltwippen fährt, ist schon schwieriger zu rechtfertigen. Da muss man ehrlich zu sich selbst sein. Und ja, genau das ist der Moment, in dem Sim-Racer sich meist plötzlich sehr gut selbst belügen können.

Na gut, das sind viele positive Worte. Gibt es denn auch etwas Negatives am MagShift? Ja, aber ich muss ehrlich sein: Ich musste schon eine Weile danach suchen. Genau wie bei der Heusinkveld Handbrake V2 hätte ich mir die montag-Halterung lieber schwarz pulverbeschichtet gewünscht. Vor allem bei einem schwarzen Cockpit wie meinem Sim Lab P1X Ultimate würde sich der Schalthebel dann etwas besser in das Gesamtbild einfügen. So fällt die Halterung optisch etwas mehr auf als nötig. Keine Katastrophe. Aber eben so ein Detail, bei dem man denkt: Das hätte etwas eleganter sein können.

Abschließend sei gesagt, dass er nicht leise ist. Das Klicken gehört zum Charakter des Shifters und ich persönlich finde das großartig. Wenn man jedoch spätabends in einem Gemeinschaftsraum fährt, könnte jemand anderes das möglicherweise weniger romantisch finden. Für dich klingt es wie ein mechanisches Erlebnis. Für jemanden auf der Couch klingt es vielleicht weniger angenehm.

Ansonsten habe ich kaum etwas zu beanstanden. Der MagShift ist minimalistisch, aber nicht karg. Schlicht, aber nicht billig. Er kann nicht viel, aber was er kann, macht er überzeugend gut. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum er so stark ist.

Für wen ist der Heusinkveld MagShift die richtige Wahl?

Der MagShift ist vor allem für Sim-Racer sinnvoll, die eine physische Steuerung bevorzugen. Nicht nur Lenken, Bremsen und Gasgeben, sondern auch Schalten und die Handbremse als Teil des Fahrrhythmus. Wenn du viel Rallye, Rallycross, Drift, Tourenwagen oder Oldtimer fährst, dann ist dieser Schalthebel eine echte Bereicherung. Nicht, weil du damit plötzlich drei Zehntel pro Runde gewinnst, sondern weil sich das Auto glaubwürdiger anfühlt.

Der MagShift ist zwar nicht der günstigste sequenzielle Schalthebel, aber dennoch eine der überzeugendsten Optionen, wenn man viel mit Autos fährt, bei denen das Schalten ein wesentlicher Teil des Fahrerlebnisses ist. In Kombination mit der Heusinkveld-Handbremse V2 wird er noch leistungsstärker.

Das macht auch absolut Sinn, wenn du die Heusinkveld Handbrake V2 bereits besitzt oder dir den Kauf überlegst. Zusammen fühlt sich diese Kombination unglaublich vertraut an. Optisch passt es, mechanisch passt es, und im Einsatz fühlt es sich so an, als gehörten beide Teile einfach nebeneinander. Vor allem beim Rallye- oder Driftfahren wird der rechte Teil deines Cockpits plötzlich zu einer Art robustem Bedienblock, über den du gar nicht mehr nachdenkst. Du benutzt ihn einfach.

Heusinkveld MagShift und Handbrake V2 nebeneinander an einem Sim-Racing-Cockpit montiert, im Hintergrund blaue PC-Beleuchtung

Außerdem ist der MagShift genau das Richtige für Sim-Racer, die Hardware mögen, die so aussieht, als hätte sie auch wirklich eine Funktion. Kein glattes Design um des Designs willen, kein überflüssiger Luxus, kein überladenes Styling. Einfach Metall, Widerstand, ein solides Klicken und ein Design, das nicht vorgibt, etwas anderes zu sein. Wenn dich das begeistert, wirst du den MagShift wahrscheinlich sofort verstehen.

Dit is dus geen shifter voor iedereen. Maar voor de juiste setup voelt hij heel logisch. Misschien zelfs té logisch, want dat is precies hoe je jezelf na een paar sessies overtuigt dat de Handbrake er ook naast moet. Of andersom 😉

Für wen würde ich ihn nicht kaufen?

Ich würde den MagShift nicht kaufen, wenn du hauptsächlich moderne GT3-Fahrzeuge, Prototypen oder Formel-Rennwagen fährst. In diesen Fahrzeugen sind Schaltwippen meist sinnvoller, realistischer und praktischer. Natürlich kannst du den MagShift dann trotzdem nutzen, aber dann kaufst du ihn vor allem, weil es dir Spaß macht. Das ist in Ordnung. Aber dann nenn es auch einfach so.

Ich würde es auch nicht empfehlen, wenn du noch am Anfang deiner Ausrüstung stehst. Wenn dein Cockpit noch nicht stabil genug ist, sich deine Pedale noch nicht richtig anfühlen oder deine Sitzposition noch nicht stimmt, gibt es bessere Möglichkeiten, dein Geld zu investieren. Der MagShift ist eine schöne Verfeinerung eines ausgereiften Setups, keine Zauberlösung für ein Rig, das noch nicht richtig funktioniert.

“Der MagShift ist kein Produkt, das schon beim Auspacken beeindruckt. Er beeindruckt erst beim hundertsten Gangwechsel, wenn man feststellt, dass er sich immer noch genauso anfühlt wie beim ersten Mal.”

Bei gelegentlicher Nutzung würde ich mir das auch gut überlegen. Wenn du einmal im Monat Rallye fährst und ansonsten hauptsächlich mit Schaltwippen fährst, ist das wahrscheinlich übertrieben. Dann gibt es günstigere Schalthebel, die ihren Zweck gut erfüllen. Weniger schön, weniger robust, weniger „Heusinkveld“, aber dafür rationaler. Und ja, rational ist manchmal langweilig. Aber dein Bankkonto findet das meistens eine gute Idee.

Den MagShift kauft man also nicht, weil man “vielleicht irgendwann mal etwas mehr Rallye fahren wird”. Den Satz kennen wir. Das gehört zur gleichen Kategorie wie “Diesen Winter werde ich mich wirklich um meine Kabelorganisation kümmern”. Kauf ihn, wenn du weißt, dass sequentielles Schalten ein fester Bestandteil deines Sim-Racing-Alltags ist. Dann ist er genau das Richtige. Ansonsten ist es vor allem ein sehr schöner Schalthebel, der auf einen Vorwand wartet, um benutzt zu werden.

Fazit: Der MagShift behauptet sich, weil er funktional überzeugt.

Der Heusinkveld MagShift ist kein Schalthebel, der mich mit Spektakulärem überzeugen musste. Das tat er schon vom ersten Eindruck an nicht. Er überzeugte vielmehr, weil er sich sofort logisch anfühlte. Nach gut acht Wochen Testphase in meinem eigenen Rig ist dieses Gefühl unverändert geblieben. Mehr noch: Je länger ich ihn benutzte, desto deutlicher wurde mir, warum dieser Schalter unter all der Hardware, die ich inzwischen getestet habe, besonders hervorsticht.

Die Stärke des MagShift liegt in seiner Beschränktheit. Er versucht nicht, alles zu sein. Er ist kein H-Muster, kein Ausstellungsstück, kein multifunktionales Spielzeug und kein Produkt, das mit unnötiger Komplexität beeindrucken will. Es ist ein robuster sequenzieller Schalthebel, der tut, was er tun soll – mit einem Klicken, das körperlich spürbar genug ist, um Vertrauen zu vermitteln, und gleichzeitig subtil genug, um nicht zu nerven.

In Kombination mit der Heusinkveld Handbrake V2 wird er noch leistungsstärker. Diese Kombination fühlt sich im Rallye- und Rallycross-Sport phänomenal an, da beide Produkte dieselbe industrielle, funktionale und zuverlässige Sprache sprechen. Sie gehören einfach zusammen. Nicht nur, weil es sich um dieselbe Marke handelt, sondern weil die Bedienung perfekt aufeinander abgestimmt ist.

Ist es für jeden geeignet? Nein. Wenn du hauptsächlich moderne Autos mit Schaltwippen fährst, würde ich dieses Geld lieber anderweitig investieren. Wenn dein Setup noch nicht stabil genug ist, würde ich zuerst dort ansetzen. Und wenn du das sequenzielle Schalten nur gelegentlich nutzt, kannst du günstiger davonkommen. Aber wenn du viel mit Autos fährst, bei denen ein sequenzieller Schalthebel wirklich Teil des Fahrerlebnisses ist, dann ist der MagShift eine der überzeugendsten Optionen, die ich getestet habe. Nicht, weil er der spektakulärste ist, sondern weil er auch nach dem hundertsten Schaltvorgang noch genau dasselbe Vertrauen vermittelt wie beim ersten Mal. Der MagShift überzeugt. Eigentlich in jeder Hinsicht.

Sehr überzeugend
Heusinkveld Magshift

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Der Heusinkveld MagShift ist vor allem dann interessant, wenn du ernsthaft Rallye, Rallycross, Drift, Tourenwagen oder Oldtimer fährst und nach einem sequenziellen Schalthebel suchst, der mechanisch überzeugt, ohne unnötigen Schnickschnack. Wenn du bereits eine Heusinkveld-Handbremse V2 hast, ist die Wahl umso naheliegender. Die Kombination fühlt sich wie eine einzige robuste Bedienkonsole neben Ihrem Sitz an.

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